
Wie verhindern hygienische Stellfüße die Bakterienbildung unter Produktionsmaschinen?
In der industriellen Produktion, insbesondere in der Lebensmittelverarbeitung, Molkereitechnik und Pharmazie, ist die Hygiene weit mehr als eine gesetzliche Vorschrift – вона є основою безпеки споживачів та репутації бренду. Während oft ein großer Fokus auf die produktberührenden Teile einer Maschine gelegt wird, bleiben die Komponenten unter der Anlage, wie die Stellfüße, oft unbeachtet. Doch genau hier verbirgt sich eines der größten Risiken für die mikrobiologische Sicherheit. Standardmäßige Maschinenfüße, die nicht für hygienisch sensible Bereiche entwickelt wurden, fungieren oft als regelrechte „Bakterien-Hotels“. In diesem Artikel erläutern wir aus technischer Sicht, wie spezialisierte Stellfüße im Hygienic Design die Keimbildung stoppen und warum sie für moderne Industrieanlagen unverzichtbar sind. In industriellen Produktionshallen herrscht oft ein feuchtes Klima. Bei Reinigungsprozessen mit Hochdruckreinigern (Washdown) gelangt Wasser, vermischt mit organischen Rückständen wie Proteinen, Fetten oder Zucker, unter die Maschinen. Herkömmliche Stellfüße besitzen oft offene Gewinde, raue Oberflächen oder unzureichende Abdichtungen zum Boden. Diese Bereiche sind für Reinigungswerkzeuge schwer zugänglich, bieten aber ideale Bedingungen für: Biofilmbildung: Ein schleimiger Schutzmantel, in dem Bakterienkolonien extrem resistent gegen Desinfektionsmittel werden. Kreuzkontamination: Durch Luftzug oder Spritzwasser können Bakterien vom Boden zurück in den Produktionsprozess gelangen. Korrosion: Unzureichendes Material begünstigt Rost, welcher wiederum Nischen für Mikroorganismen schafft. Hygienische Stellfüße von Experten wie der NHK Group (stellfuss.eu) sind so konstruiert, dass sie physikalische Nischen eliminieren. Die Effektivität basiert auf drei Säulen des Hygienic Design: Ein Totraum ist jeder Bereich, in dem sich Flüssigkeit ansammeln kann, ohne durch die Standardreinigung (CIP/OPC) entfernt zu werden. Verdeckte Gewinde: Bei hygienischen Stellfüßen ist das Verstellgewinde komplett durch eine Hülse mit interner Dichtung geschützt. Es gibt keine freiliegenden Gewindegänge, in denen sich organisches Material festsetzen kann. Radien statt Kanten: Alle Übergänge am Fuß sind mit Radien von mindestens 3 mm gefertigt. Dies stellt sicher, dass Reinigungsmittel alle Stellen erreichen und Schmutz mechanisch weggespült werden kann. Die Schnittstelle zwischen der Metallkonstruktion des Fußes und dem Hallenboden ist der kritischste Punkt. Bodenabdichtung: Hochwertige Stellfüße verfügen über eine anvulkanisierte Basisdichtung aus FDA-konformem Elastomer (z. B. NBR oder EPDM). Diese Dichtung schließt unter dem Eigengewicht der Maschine luft- und wasserdicht mit dem Boden ab. Somit kann keine Feuchtigkeit unter den Fuß dringen. Obere Abdichtung: Auch am oberen Ende, wo der Bolzen in das Maschinengehäuse eintritt, verhindern spezielle Dichtungsringe das Eindringen von Reinigungswasser in das Innere der Komponente. Bakterien benötigen eine mechanische Verankerung. Auf einer rauen Oberfläche finden sie Halt; auf einer hochglanzpolierten Oberfläche hingegen nicht. Edelstahl AISI 316L: Dieser Werkstoff ist extrem resistent gegen chloride und saure Reinigungsmittel, die in der chemischen Reinigung von Industrieanlagen Standard sind. Oberflächenrauheit (Ra-Wert): Durch Elektropolieren erreichen unsere Stellfüße eine Rauheit von Ra < 0,8 µm. Dies entspricht den strengen EHEDG-Vorgaben und verhindert die Adhäsion von Mikroorganismen. Die folgende Tabelle zeigt den direkten Vergleich zwischen konventionellen Industriefüßen und optimierten hygienischen Lösungen für den Maschinenbau: Ein oft übersehener Aspekt des Hygienic Design ist die Selbstentleerung. In der Industrie darf Wasser niemals auf einer Komponente stehen bleiben (Stagnation). Für Anlagenbauer und Produktionsleiter im Bereich Molkerei, Fleischverarbeitung oder Pharmazie ist die Wahl der richtigen Stellfüße auch eine betriebswirtschaftliche Entscheidung: Reduzierung der Reinigungszeit: Da die Füße keine schwer zugänglichen Stellen haben, verkürzt sich der tägliche Reinigungsaufwand um bis zu 25 %. Einsparung von Ressourcen: Weniger Wasser und aggressive Chemie werden benötigt, um die mikrobiologischen Grenzwerte zu erreichen. Auditsicherheit: Bei Audits nach IFS, BRC oder FDA-Standards sind zertifizierte Komponenten ein klarer Nachweis für proaktives Risikomanagement. Langlebigkeit: Durch den Einsatz von Edelstahl AISI 316L entfallen Austauschkosten durch Korrosion, die bei minderwertigen Stellfüßen nach wenigen Jahren auftreten würden. Nein. Edelstahl ist zwar korrosionsbeständig, aber die Bakterienbildung wird primär durch die Formgebung (Design) verhindert. Selbst der beste Edelstahl nützt nichts, wenn ein offenes Gewinde vorhanden ist, in dem sich organische Reste ansammeln. IP69K beschreibt lediglich, dass die Komponente Hochdruckreinigung aushält, ohne dass Wasser ins Innere dringt. EHEDG geht weiter: Es zertifiziert, dass die Komponente so glatt und totraumfrei ist, dass sie mikrobiologisch reinigbar ist. Sehr wichtig. Für eine optimale Abdichtung sollte der Industrieboden eben sein. Bei unebenen Böden bieten unsere Stellfüße einen Neigungsausgleich, während die integrierte Elastomer-Dichtung kleine Unebenheiten ausgleicht, um den Raum unter der Maschine keimfrei zu halten. Absolut. Unsere Stellfüße sind speziell für den industriellen Anlagenbau konzipiert. Je nach Modell können sie statische Lasten von mehreren Tonnen tragen, ohne ihre hygienischen Eigenschaften zu verlieren. In der pharmazeutischen Industrie werden oft sehr aggressive Reinigungszyklen und chemische Medien verwendet. 316L bietet durch den Molybdän-Anteil einen höheren Schutz gegen Lochfraßkorrosion, was die Ansiedlung von Keimen langfristig unterbindet. Die Vermeidung von Bakterienbildung unter Produktionsmaschinen ist eine komplexe Herausforderung, die mit der richtigen Hardware beginnt. Stellfüße im Hygienic Design von stellfuss eliminieren konstruktive Schwachstellen, bieten maximale Reinigungsfreundlichkeit und erfüllen die strengsten globalen Standards. Indem Sie auf totraumfreie Konstruktionen und hochwertige Materialien setzen, schützen Sie nicht nur Ihre Anlage vor Verschleiß, sondern vor allem die Integrität Ihrer Produkte. NHK Group ist Ihr Partner für Engineering-Lösungen, die dort ansetzen, wo die Hygiene oft vergessen wird – am Boden Ihrer Produktion.Die unsichtbare Gefahr: Warum der Maschinenboden ein Hotspot für Keime ist
Konstruktive Merkmale von Stellfüßen zur Vermeidung von Biofilmen
1. Totraumfreie Konstruktion (Dead-Space-Elimination)
2. Fortschrittliche Dichtungssysteme
3. Oberflächengüte und Werkstoffwahl
Technischer Vergleich: Bakterienprävention in der Industrie
Kriterium
Standard-Industriefuß
Hygienic Design Stellfüße (NHK)
Gewindeschutz
Offen (Bakteriennest)
Komplett gekapselt & abgedichtet
Bodenkontakt
Metall auf Stein/Beton
Elastomer-Dichtung (FDA-konform)
Material
Verzinkter Stahl oder 304
Edelstahl 304 oder 316L (V4A)
Reinigbarkeit
Sehr schwer, manuelle Bürste nötig
Optimiert für Hochdruckreinigung
Zertifizierungen
Keine
EHEDG, FDA, 3-A SSI konform
Risiko Biofilm
Sehr hoch
Minimal durch glatte Oberflächen
Die Bedeutung von Gefälle und Selbstentleerung
Unsere Stellfüße sind so geformt, dass alle horizontalen Flächen eine Neigung aufweisen. Wenn die Maschine mit Wasser abgespritzt wird, fließt dieses sofort vollständig ab. Dies entzieht den Bakterien die notwendige Feuchtigkeit zur Vermehrung (Abtrocknungseffekt).Wirtschaftlichkeit durch Hygiene: Warum B2B-Kunden investieren
FAQ – Häufig gestellte Fragen zur Bakterienprävention durch Stellfüße
1. Kann die Bakterienbildung allein durch das Material Edelstahl verhindert werden?
2. Was ist der wichtigste Unterschied zwischen einem IP69K-Fuß und einem EHEDG-Fuß?
3. Wie wichtig ist die Bodenbeschaffenheit für die Funktion der Stellfüße?
4. Sind diese Stellfüße für schwere Lasten im Maschinenbau geeignet?
5. Warum sollte man in der Pharmazie eher 316L (1.4404) statt 304 (1.4301) wählen?
Fazit: Stellfüße als sicherheitrelevante Komponente


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